- ist man auf dem Weg nach San Francisco, singt man unweigerlich Scott McKenzies Song über die Stadt… “If you`r goooing to Saaaaaan Fraaaaaancisco…”; auch wir konnten uns nicht dagegen wehren und schmetterten lauthals das Lied, wobei wir uns leider nicht an alle Zeilen erinnern konnten.. hihi.. ein Gequake und Gequietsche war das ;)

- nach zwei Nächten im Yosemite Nationalpark mussten wir heute unsere Zelte wieder abbauen; wir konnten uns Zeit nehmen, da wir erst gegen Abend am neuen Ziel ankommen mussten; nachdem wir viel Zeit in der Natur verbracht hatten, sollten die kommenden Tage wieder städtischer werden… wir sind auf dem Weg nach San Francisco :)

- nach unserer fantastischen Wanderung am Vormittag fuhr uns das Steffmobil am Nachmittag ein wenig umher; nein, wir waren nicht ziellos! wir fuhren eine knappe Stunde und erreichten dann einen Wald voll Riesenmammutbäumen! der Name sagt es schon: hier befinden sich nicht nur Mammutbäume, sondern Bäume, die noch ein wenig höher sind, also RIESENmammutbäume…irre!

- im Yosemite Nationalpark gibt es drei Haine mit dieser Baumart, wovon der Mariposa Grove mit ca. 500 Bäumen der größte ist; dorthin fuhren wir und holten uns Tickets für eine Tour; man hätte auch zu Fuß laufen können, doch hatten wir davon genug; also gönnten wir unserem Körper ein wenig Erholung und stiegen auf einen Anhänger, der von einem Truck gezogen wurde

- ein unglaublich toller Tag stand uns heute bevor! wir erkundeten den Yosemite Nationalpark! der ist übrigens seit 1984 UNESCO-Weltnaturerbe!

- wir standen früh auf, als es noch relativ kühl war; unser erstes Ziel war das Yosemite Village, wo neben weitflächigen Campingplätzen und anderen Übernachtungsmöglichkeiten eine Information steht; diese wollten wir aufsuchen, um uns Hilfe bei der Wahl der Wanderstrecke zu holen

- der Yosemite Nationalpark – DAS war unser neues Ziel! :)

- dieser Tag versprach mal wieder sehr abwechslungsreich zu werden; es begann an diesem schönen Fleckchen in Morro Bay; wir ließen es uns nicht nehmen, dem Strand nochmal einen Besuch abzustatten

- unser Tag begann mit vielen Hörnchen, auf die sich vor allem Meli total eingeschossen hatte: überall um uns hüpften die kleinen hin und her; es war richtig niedlich :)

- nach unserem ereignisreichen Morgen in den Warner Brothers Studios waren wir richtig fertig! unsere Power war alle und so hatten wir nur noch ein Ziel: Aufladen! mit Essen! wir waren ja soooo ausgehungert… dennoch dachten wir praktisch und wollten unsere Nahrungsquelle auf unserer geplanten Route finden.. und dieser Weg ging raus aus Los Angeles und gen Norden, wobei wir eigentlich immer parallel zur California Coast fuhren; zunächst ging es durch Malibu – links sahen wir das Meer, rechts auf recht trockenen Hügeln standen vereinzelt risige Villen… keine Ahnung, wie man zu den Häusern auf den Klippen kam, hier schien es keine Straßen dahin zu geben.. tja, so schnell kam man dann wohl nicht zu den Reichen und Schönen ;) Kurz hinter Malibu hielten wir in einerm Einkaufs-Distrikt, um kurz den Internetzugang eines Starbucks zu nutzen… hier sah alles teuer und luxuriös aus… die Leute und deren Autos… naja, wir Backpacker freuten uns jedenfalls über free Wifi :)

- weiter ging die Fahrt und es wurde immer trockener: hier gab es kein Wasser, dafür zahlreiche kleine Hügelchen

- nachdem wir gestern einen kleinen Blick hinter die Filmkulissen werfen durften, gierten wir heute nach mehr; und so ging ein kleiner (mir bis dato unwissender) Traum in Erfüllung, als wir aus dem Motel auscheckten und uns nach Burbank aufmachten; Burbank ist ein Stadtteil von Los Angeles, wo sich unter anderen das Studiogelände des “Warner Brothers Entertainment” befindet

- weiter ging unsere Tour durch den “Universal Studio”-Filmpark; neben der ganzen Action gab es auch das kleine Filmmuseum “NBC Universal” zu besuchen, in dem viele Requisiten, Kostüme und ein paar Trophäen ausgestellt waren; darunter auch ein Emmy, den die Serie “30 Rock” mal gewonnen hatte…

- der Wecker klingelte früh! das hatte auch seinen Grund, denn wir wollten a) nicht dem Jetlag erliegen und uns b) noch soooo viel von und um Los Angeles sehen! :) also schnell aufgestanden und ab ins Steff-Mobil, das uns vorbei an dem Firmensitz des berühmten Plattenlabel-Gebäude “Capitol Records” führte; Capitol hat und hatte unter anderem Frank Sinatra, Pink Floyd, Joe Cocker, Jimi Hendrix, The Beach Boys, The Beatles, R.E.M., Roxette, Kylie Minogue, Snoop Dogg, Robbie Williams, Katy Perry und und und… unter Vertrag

Uuuuund weiter gehts – uns erwartet ein weiterer spannender Tag in LA :)

Zunächst verschlägt es uns in die Universal Studios – yeeeeah. Hier schon einmal ein kleiner Eindruck (18 Minuten) unserer Studio-Tour – viel Spaß beim Kulissen-Film-Musik-Raten. Wir haben auch immer fein die passende Filmmusik verbaut…. naja, einmal haben wir geschummelt und was anderes verwendet ;) Oh, und den Gelbstich, der beim Konvertieren des Films passiert, einfach ignorieren ;)

- passend zum Oscar-Wochenende kommt heute unser Rückblick über unsere Zeit in Hollywood :)

- alles begann in… natürlich in Los Angeles! Los Angeles, der zweitgrößten Stadt der USA! die “Stadt der Engel”! die Geburtsstadt der Filmindustrie! hier wird der “American Dream” wahr! hier leben die Großen und Kleinen, die Stars und Sternchen! und wir sind mittendrin! :D

- Meli, Steffi und ich waren uns einig, dass wir als aller erstes den Walk of Fame begehen wollten; also ging es zu Fuß zur nahe gelegenden “Vine Street”, wo wir bereits die ersten Sterne betraten; wir lasen uns die Namen durch, konnten aber leider mit den meisten gar nix anfangen :( was für eine Enttäuschtung! die kurze Straße führte uns auf den “Hollywood Boulevard”, wo wir bekanntere Namen zu hoffen wagten; doch wo lang? links? rechts? spontan entschieden wir uns nach rechts zu gehen, was sich als nicht unbedingt die beste Entscheidung herausstellte; wir fanden hier zwar schon den einen oder anderen Namen, den wir zuordnen konnten, aber so richtig ausflippen, konnten wir deswegen noch nicht.. also liefen wir die Straße auf der anderen Seite wieder zurück und näherten uns immer mehr dem Hauptpunkt des Hollywood Boulevards, dem “Hollywood & Highland”, wir lasen nun auch immer berühmtere Namen auf den Sternen , also die auch uns sehr bekannt vorkamen :) Beispiele?? na dann mal los:

- Meli und Celine Dion:

- *Kliiiingeling*  nachdem der Wecker um 2 Uhr morgens (Zeitzone: Auckland, Neuseeland) klingelte und uns somit nach lächerlichen 2 Stunden Schlaf aus unserem neuseeländischen Bett schmiss, wir uns dann auf den Weg zum internationalen Flughafen in Auckland machten, dort einige Trouble mit der Ausreise aus NZ bzw. Einreise in die USA hatten und schliiiießlich im Flieger saßen, waren schon einige Stunden von diesem laaaangen 21.08.2012 vergangen! allerdings noch nix im Vergleich zu den Stunden, die noch folgen sollten :)

- die nächsten (noch frühen) Stunden erlebten wir einen wunderschönen Sonnenaufgang über den Wolken :)

31.01.2013

Neuseeland Trailer

Unsere Reise durch das wunderschöne und fantastische Neuseeland endete viel zu schnell. Und wie euch vielleicht aufgefallen ist, haben wir bisher keine Videos über Neuseeland auf unsere Homepage geladen. Wir haben aber einzigartige, atemeberaubende Aufnahmen gemacht, die wir euch ganz sicher nicht vorenthalten werden… nach unserer USA-Berichterstattung werden wir in bewegten Bilder noch einmal durch Neuseeland reisen! Versprochen.

Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:
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Nun ist es soweit: Wir machen uns auf zu unserem letzten Ziel in Neuseeland: Auf nach Auckland.

Der Tag beginnt wie so oft in trübem Regengrau. Das macht uns aber nix, wir sind das ja gewöhnt ;)

Nachdem wir bei Regen alles ins Auto geworfen haben, geht’s los…

Der 18.8.2012, unser vorletzter Tag für Erkundungen im wunderschönen Neuseeland bricht an. Wir befinden uns in einem sehr kleinen Hostel ganz in der Nähe von Waitomo. Die Nacht war kurz, aber zum Energie tanken ganz gut :) Heute führt uns unser Weg zu den Waitomo Caves – Neuseelands Glühwürmchenhöhlen:

Ein kühler, regnerischer Morgen in Rotorua, Neuseeland. Früh geht’s los in Richtung Matamata, ganz in der Nähe von Hobbiton: Wir besuchen das Filmset von “Herr der Ringe” und dem “Hobbit”, yeaaaah :)

Die Fahrt ging wieder quer durch typische Neuseeland-Hobbit-Hügel-Landschaft mit Schafen ;)

In die Höhe schießende Geysire, heiße Thermalquellen, blubbernd modrige Schlammpools, unser erster lebendiger Kiwi, „Haka“ und „Poi“, ein Maori, der uns etwas über seine Kultur erzählt, Wasser und Gestein in den Farben Schimmelgrün, Schwefelgelb, leuchtendes Blau, Türkis oder einfach nur Grau… das war alles, was wir von dem Ort wussten, den wir heute besuchen wollten: Whakarewarewa, ein Geothermalgebiet und gleichzeitig eine Maori-Gemeinde in Rotorua.

Zunächst gab es am Morgen einen der luxuriösesten Frühstücksmomente unserer Reise:

Der Wecker klingelt, so ein Mist. Warum tun wir uns das jeden Morgen an: Früh aufstehen… hm, vielleicht, weil man nicht alle Tage irgendwo am anderen Ende der Welt ist und weil es jeden Tag so unglaublich viel zu entdecken gibt… und leider hat ein Tag manchmal einfach viel zu wenig Stunden… und dann klingelt der blöde Wecker eben immer wieder viiiiel zu früh ;)

Nachdem ich mich aus dem warmen Bett im Hostel in Taupo fallen ließ, stapfte ich etwas müde rüber zum Duschraum. Dafür musste ich aus dem Haus raus und durch den kalten neuseeländischen Wintermorgen, brrrrr. Als ich bei den Duschen ankam, musste ich feststellen, dass der Raum drei Duschkabinen und 4 OFFENE Fenster hatte. Die konnte man wegen einer Spezialvorrichtung nicht schließen… es war eisig kalt. Nach meiner ziemlich heißen Dusche war mir daher trotzdem nicht warm… brrr. In der sehr kühlen Hostelküche gab es dann einen warmen Tee, ein Schoki-Toast zum Frühstück und auf gings Richtung Rotorua.

Zuerst stoppten wir aber nicht weit von der Stadt an einem Wasserfall, den uns einige Leute aus der Region empfohlen haben. Man kommt ja auf Reisen mit allen ständig ins Gespräch, sei es die Frau an der Kasse, die bemerkt, dass ich mir das Geld angucken muss, um den Wert zu wissen und die mich darauf hin in ein Gespräch verwickelt, oder der nette Mann an der Tankstelle, die Hostelbesitzerin, andere Reisende… oder manchmal auch einfach ein nett lächelnder Mensch auf der Straße… es gibt doch irgendwie immer was zu erzählen, zu fragen oder zu beantworten ;)

So kamen wir nun auch zu den Huka Falls! Ich erwartete einen schönen Wasserfall…

Zunächst kamen wir am Parkplatz an und erahnten, dass die Falls im Sommer wohl ein gut besuchter Touristenort sind, denn hier sah man viele Hinweisschilder, hunderte Parkplätze und einen Souvenirkiosk. Heute war aber niemand da, außer uns und vielen Spatzen und zwei Enten, die von uns gefüttert werden wollten ;)

Hu, was war das für ein Tag. Ok, ihr erinnert euch noch? Zuerst sahen wir den Vulkan Mt. Ngauruhoe (“Mt. Doom”):

Es ist der 14.8.2012… und ich sag euch: Heute war ein wahnsinnig aufregender Tag! Ihr habt Lust ein Skigebiet auf Vulkanstein zu sehen? Regenwald und Wasserfälle in einer Lavawüste? Den Restdampf eines frisch ausgebrochenen Vulkans? Oder einfach mal extrem unterschiedliche Bilder, die im Abstand von 10Minuten entstanden und durch Wetter und Landschaft unterschiedlicher gar nicht aussehen könnten? Dann folgt mir durch diesen laaaaangen Artikel und ihr seht so einiges Faszinierendes aus dem Tongariro Nationalpark, New Zealand!

Wir schreiben den 13. August 2012. Es ist stürmisch kühl, neben einer dicken grauen Wolkenwand am Himmel sind einzelne blaue Flecken zu sehen. Vor gerade einmal 5 Tagen brach auf der Nordinsel Neuseelands der Vulkan “Tongariro” aus, spuckte Lava, rauchte finster und schüttete seine Asche über Straßen, Häuser und Schafe. Fünf Tage ist das gerade einmal her und niemand weiß, was der Tongariro als nächstes vor hat. Aber wir wissen genau, was wir vorhaben: Wir wollen genau DORT hin: In den Tongariro Nationalpark! Zum Wandern zwischen Vulkanen, durch tiefstes “Mordor” über Vulkangestein und Schnee…

Am frühen Morgen in der Hauptstadt Wellington gings erst einmal kurz nach draußen, um unser Auto – den Paul – umzuparken. Denn der steht heute, am Montag, nicht mehr in einer erlaubten Zone… Nachdem ich Paul sicher auf einem Supermarktparkplatz gegenüber unseres Hostels abgestellt habe, wird gefrühstückt. Unsere heutige Fahrt war nur eine Kurzstrecke von knapp 350km… Check out und ab gehts… Nach bereits 5Minuten Fahrt sieht alles schon wieder sooo typisch nach Neuseeland aus – Hobbithügel, grün und ein bedeckter Himmel ;)

Wie der Wetterbericht voraus sagte: Regen. Da passte es gut, dass wir uns heute ein paar Museen ansehen wollten. Zuerst fuhren wir zum Filmeffekt-Studio Weta Cave.  Hier wurde u.a. Gollum für Herr der Ringe und Effekte zu Avatar realisiert oder Requisiten für King Kong oder Narnia hergestellt. Yeaahhh :) Unser Tourguide auf unserer Herr der Ringe Movie Tour gestern sagte, das hier wäre „the hottest place on earth to work“ :)

Mit dem Auto gings ungefähr ne Viertelstunde durch die Stadt am Meer entlang – vorbei an den Hollywood…äh, Wellington-Hills ;)

Nachdem wir unsere aufregende und informationsträchtige Herr der Ringe Movie Set Tour beendet hatten, gings schnell hoch in Hostelzimmer und dann auf zu einem kleinen Stadtrundgang. Obwohl wir beide nur noch halbwegs aufnahmefähig und ziemlich erschöpft waren, liefen wir durch die halbe Stadt. Schließlich sollte es ab morgen wieder starken Regen geben, also wollten wir das gute Wetter nutzen.

Vor dem Fahrstuhl im Hostel stand ein Mülleimer mit der Aufschrift:

Bevor wir uns weiter zu unseren Movie-Sets begeben, zunächst eine kleine Anekdote, die uns unser Tourguide erzählte (Nathan heißt er übrigens, unser Guide). Die Schauspieler zum Herr der Ringe bekamen alle Appartements in der Stadt Wellington während des Drehs. Leider war Elijah Wood noch zu jung, um selbst zu entscheiden, wo er wohnen wird. Seine Eltern fanden, es wäre zu gefährlich, wenn er ein eigenes Appartement hätte. Dann würde er nämlich nur vor der Playstation sitzen. Tja, Pech für den Schauspieler. Aufgrund der Entscheidung seiner Eltern wohnte er zunächst in einer Gastfamilie!!! Joar, solche Gäste hätte ich auch gerne im Haus :) Nach einem halben Jahr „guter Führung“ bekam aber auch er dann ein eigenes Appartement in Wellington :)

Unser Guide Nathan erzählte hunderte Geschichten rund um die Filmdrehs, die kurzen Location-Wechsel verflogen noch rasanter als sie ohnehin schon waren.

Nachdem wir uns den düsteren Wald und River Anduin angesehen hatten, ging es nun nach Rivendell, der Elbenstadt. Darauf war ich schon gespannt :) Nach ungefähr 10min Fahrt in unserem Mini-Tourbus über die Stadtautobahn waren wir schon da ;) Direkt an das Stadtgebiet schließt ein riesiges Naturgelände an…hm, das ist irgendwie nicht gut formuliert, denn in Neuseeland ist ja alles irgendwie Naturgebiet… was ich sagen will ist, dass sich nur 10min von der Hauptstadt Wellington entfernt ein toller und ziemlich feuchter Regenwald befindet. Hier gibt es 200mal so viel Regen wie in Wellington selbst, die Temperatur ist kälter. Dieser Nationalpark ist prima für Touristen zugänglich und ein Schild weist darauf hin, dass sich genau HIER Rivendell befindet…

Gleich vorweg: Aufgrund technischer Schwierigkeiten gibt es noch keine bewegten Filmbilder… wir nutzen daher erst einmal „nur“ das altbewährte Foto :)

Wir schreiben das Jahr 1979. Der 18jährige Peter Jackson fährt mit dem Zug von Wellington nach Auckland/ Neuseeland. Während der mehrstündigen Fahrt liest er Tolkiens Herr der Ringe… schaut aus dem Fenster und denkt sich: Joar, das sieht hier so aus wie in Mordor, das hier ist Mt. Doom, und der Stadtpark zu Hause könnte…

20Jahre später beginnt er die Filmtrilogie zu drehen…und heute, am 11.8.2012 besuchen wir einige der Drehorte.

Früh klingelt der Wecker in unserem Hostelzimmer in Wellington/ Neuseeland. Schnell ein Frühstück – gewöhnlich mit Nutella auf Toast – und auf zur Herr der Ringe Movie Set Tour direkt in Wellington. Unten an der Hostelrezeption wartet schon der Tourguide, ein netter Typ von nebenan, der selbst als Elb mitspielen durfte, wie er uns später stolz erzählen wird :)

Um die Ecke steht der kleine Tourbus. Die anderen 12 Movie-Interessierten sitzen schon gespannt und warten, dass es endlich los geht, wir sind die letzten Verrückten, die eingesammelt wurden.  Die Fahrt zur ersten Location dauert nicht lange. Nach gerade einmal 10Minuten Schlängelfahrt bergauf durchs Wohngebiet befanden wir uns mitten im Stadtpark von Wellington auf dem Mt. Victoria. Von hier oben hat man die schönste Aussicht auf die Stadt und das umliegende Meer :)

Die Zeit fliegt dahin, der Juni-Monat liegt schon wieder weit zurück… trotzdem wollen wir euch weiterhin an unseren tollen Australienvideos teilhaben lassen… mit einem Dreifach-Video-Paket :)

Wir befinden uns gerade in Picton, der Hafenstadt der Südinsel, wo wir uns mit einer Fähre wieder über die stürmische See auf die Nordinsel Neuseelands begeben werden…

Früher als sonst ging es aus dem warmen Bett in die ziemlich kalte Hostelküche… gerade mal 10°C brrr, wir konnten unsere Atemwölkchen sehen beim Teekochen. Da wir die einzigen Gäste im Hostel waren, wurde natürlich auch nicht geheizt… brrrr

Erinnert ihr euch? Grüner Regenwald, schneebedeckte Berge, glasklare Seen, in denen sich die Landschaft spiegelt, Herr der Ringe-Natur und unendlich viele Schafe… jap, wir befinden uns wieder in Neuseeland :)

Es ist gar nicht so einfach, sich wieder in das „Gestern“ zu versetzen, während man hier im herbstlichen und kalten Deutschland sitzt … aber wir geben unser Bestes ;)

Los geht es also heute oder gestern oder schon vor einiger Zeit in Westport, Neuseeland.

Unsere Nacht im Hostel war recht kurz, aber dafür begrüßte uns nach vielen Regentagen endlich wieder der Sonnenschein :) und eine Baustelle neben dem Zimmerfenster :(

Nachdem wir kurz durch die Stadt gelaufen sind, um in einer Apotheke erfolglos Reisetabletten für unsere Bootsfahrt morgen zu kaufen…

- unseren letzten Abstecher machten wir zum Dingo-Gehege, wo Mama, Papa und zwei Baby-Dingos munter miteinaner spielten

- was ist ein letzter australische Tag ohne Kängurus? das geht natürlich nicht! im Park springen zwar keine Riesen-Kängus rum, dafür konnten wir sie füttern und streicheln :)

- einen Großteil unseres Besuchs im Park verbrachten wir bei und mit den Koalas; im Parks sehen sie immer deutlich “wohl-ernährter” als im Freien aus

- als wir bei der Fütterung von den Echidnas waren, sahen wir nicht einen im Gehege rumlaufen; sie versteckten sich vor diesen Ibisen, die den Echidnas das Futter wegstahlen; es war schon irgendwie lustig, dass ca. 30 Interessierte um ein Echidna-Gehege standen, aber nur zig Vögel sahen ;)

- nach den knuffigen Wombats kommen jetzt die pieksigen, watscheligen Echidnas :D

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