2.05.2013

Rückblick: 27.08.2012 – II – Riesenmammutbäume im Yosemite Nationalpark

– nach unserer fantastischen Wanderung am Vormittag fuhr uns das Steffmobil am Nachmittag ein wenig umher; nein, wir waren nicht ziellos! wir fuhren eine knappe Stunde und erreichten dann einen Wald voll Riesenmammutbäumen! der Name sagt es schon: hier befinden sich nicht nur Mammutbäume, sondern Bäume, die noch ein wenig höher sind, also RIESENmammutbäume…irre!

– im Yosemite Nationalpark gibt es drei Haine mit dieser Baumart, wovon der Mariposa Grove mit ca. 500 Bäumen der größte ist; dorthin fuhren wir und holten uns Tickets für eine Tour; man hätte auch zu Fuß laufen können, doch hatten wir davon genug; also gönnten wir unserem Körper ein wenig Erholung und stiegen auf einen Anhänger, der von einem Truck gezogen wurde

– und los ging die wilde Fahrt… und die war teilweise wirklich wild! naja, eher sehr staubig und dreckig, denn der Truck wirbelte so einiges an Staub etc. auf… und wir Touris bekamen alles ab… aber was tut man nicht alles… 😉

… immer vorbei an den riiiiiiiesigen Sequoias-Bäumen, die als die massivste Baumart der Welt gelten; dank ihrer bis zu 60 cm dicken Rinde sind die Bäume feuerfest und können bis zu 3000 Jahre alt werden! übrigens braucht der Wald das Feuer, damit Sequoias-Jungpflanzen nachwachsen können, durch die Hitze des Feuers platzen nämlich die Samen auf und verstreuen sich in der Umgebung (ähnlich wie bei den Eukalyptusbäumen 😉 )

– wären Wolken da gewesen, hätten die Äste vermutlich die Wolken geküsst.. zumindest wenn sie in 90 m Höhe geschwebt hätten… so hoch können die Mammutbäume nämlich werden

– während der Fahrt wurden uns per Lautsprecher vieles über den Park und die Bäume erzählt; es war wahnsinnig beeindruckend, zwischen diesen dicken, roten Stämmen zu stehen und in den Himmel zur Baumkrone zu starren

– wir fuhren an umgestürzten Bäumen vorbei… die Größe der Wurzel und das Nicht-Sehen der Baumkrone beeindruckte immer wieder aufs neue

– die Tour war eine Runde durch den Hain; auf der Hinfahrt fuhren wir bereits am „Grizzly Giant“ vorbei; später hielten wir hier auch an und konnten den Riesen aus der Nähe ansehen; er ist einer der ältesten im Yosemite Nationalpark: knapp 2700 Jahre alt und ca. 65 Meter hoch! irre! am Boden hat er einen Durchmesser von ca. 9 Metern! und auch die ersten Äste sind sehr, d.h. ca. 2 Meter dick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– Zwillingsbäume gibt es auch:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– in der Zeit des Goldrausches wurden viele Bäume gefällt; heute stehen sie glücklicherweise unter Naturschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– übrigens sind die größten und ältesten Mammutbäume im Sequoia- und Kings-Canyon-Nationalpark zu finden; also quasi im Nebenpark vom Yosemite NP 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– ein paar Mal hielten wir und…

… wir stoppten auch bei einem kleinen Museum, das sich im Inneren dieser Holzhütte verbarg, die man auf dem folgenden Bild sehen kann; als ich sie fotografieren wollte, schmiss sich Meli ins Bild 😉

– sie machte noch mehr Blödsinn… unglaublich, was für riiiiiesige Tannenzapfen der Mammutbäume am Boden rumlagen!

– im Museum wurden nochmals die Besonderheiten der Bäume gezeigt

– die Riesenmammutbäume können einen Umfang von 30 m haben! wir fuhren sogar durch einen Baum hindurch (Wawona/ Tunnel Tree) und hielten später bei einem Baum, durch den man gehen konnte; dadurch wurden nochmals die unglaublich riesigen Ausmaße der Bäume deutlich…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– übrigens leben die Bäume weiter, obwohl sie eine so riesige Kerbe haben; auch monströse Löcher und Blitzschläge können ihnen so gut wie nichts anhaben! …na sonst wären sie wohl auch nicht so groß und alt geworden…

– im Inneren blutete der große Baum, durch den wir hindurchlaufen konnten; der „Tunnel“ wurde früher extra für Touristen geschlagen, um die Bäume noch spektakulärer zu machen – heute würde man das definitiv nicht mehr tun, denn einige der Bäume stürzten nach wenigen Jahren mit zu großem Tunnelloch einfach um

– als die Tour vorbei war, waren unsere Beine ausgeruht; daher gingen wir noch ein Stückchen durch den Wald – und hier im Schatten der Bäume war die Hitze sogar erträglich 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– wir kamen zum umgekippten Baumriesen „Fallen Monarch“… was für eine Wahnsinns-Wurzel!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– der Tag neigte sich dem Ende und wir fuhren wieder Richtung Zelte; dazu durchkreuzten wir nochmal das Yosemite Valley und hielten am schönen Valley View Point an, von wo wir das typische Postkarten-Motiv des Parks sahen – wunderschön! hier sah man die beiden bekanntesten Granitfelsen: im linken Bildfeld der 914 m hohe El Capitan und mittig der 2693 m hohe Half Dome; und auch den Bridalveil Fall konnten wir erblicken, doch ist er auf dem Foto leider nur schlecht zu sehen

– hier quatschten wir noch mit ein paar Enten…

– an unseren Zelten angekommen, aßen wir eine Kleinigkeit (Nudeln oder Kekse oder was es eben so auf Reisen gab 😉 ) dabei mussten wir unsere Trinkdosen vor bösen Wespen schützen (mit so Sachen, die man eben beim Camping dabei hat, hihi); Wespen schwirrten hier so einige herum, doch von Bären hatten wir immer noch keine Spur gesehen :/

– am späten Abend wälzten wir noch unseren Reiseführer und überlegten, wie wir die letzten gemeinsamen Tage verbringen wollten…

… bevor es dann unter Sternenhimmel zu Bett bzw. in den Schlafsack ging 🙂

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