18.05.2013

Rückblick: 29.08.2012 – I – Zu Fuß durch San Francisco

– ist man auf dem Weg nach San Francisco, singt man unweigerlich Scott McKenzies Song über die Stadt… „If you`r goooing to Saaaaaan Fraaaaaancisco…“; auch wir konnten uns nicht dagegen wehren und schmetterten lauthals das Lied, wobei wir uns leider nicht an alle Zeilen erinnern konnten.. hihi.. ein Gequake und Gequietsche war das 😉

– wir fuhren mit dem Auto ans Meer in die Nähe der Fisherman’s Wharf, wo uns eine leidige Parkplatz-Suche erwartete; nach einigem hin und her fanden wir eine Stelle und bezahlten gleich für die maximale Aufenthaltsdauer von 4 Stunden; noch während wir unsere sieben Sachen für die Stadtbegehung zusammen suchten, quatschte uns ein lieber Ami an und zu 😉 er wartete auf seine Frau, die auch noch irgendwas am Auto organisierte; der Typ war echt lustig und so redselig wie ein Aussie; als wir uns als Deutsche outeten, erzählte er uns von seinem Oversea-Erlebnis; das war 2001; aufgrund der Ereignisse am 11. September verschob sich damals sein Rückflug, weswegen er noch ein paar schöne Tage mehr in London verbringen konnte

– dann ging unsere Tour entlang der Fisherman’s Wharf los…

– einmal über die Tram-Schienen und schon waren wir am Meer

– wir hatten wieder super Wetter erwischt – es war sonnig mit etwas Wind, also nicht zu heiß und nicht zu kalt 😉

– wir liefen Pier 7 entlang, einem langen Steg weit aufs Meer hinaus… ok, die Weite war überschaubar, aber die Meeresluft und die Weite drum herum waren toll 🙂 und die Laternen wirkten hier voll idyllisch

– wir genossen den Ausblick auf Kreuzfahrtschiffe…

… und die Bay Bridge, die San Francisco mit Oakland über die Yerba Buena Island verbindet; der offizielle Brückenname ist James „Sunny Jim“ Rolph Bridge, wird aber nie verwendet… ich glaub, die Amis und insbesondere die San Franciscorianer (oder wie die sich schimpfen) kennen den richtigen Namen auch gar nicht 😉

– die Bay Bridge wurde 1936 eröffnet – nur ein halbes Jahr vor der Golden Gate Bridge

– die Brücke besteht aus zwei Ebenen; oben gehts Richtung San Francisco und unten Richtung Oakland; sie ist heute eine der wichtigsten Straßen Kaliforniens; ca. 274.000 Fahrzeuge fahren pro Tag hier lang! und da man für die Überquerung bis zu $6 Gebühren zahlen muss, kann man sich ja vorstellen, was das Land hier verdient…

– auch der Rückweg auf dem Steg hatte für uns ein paar schöne Aussichten parat; wir liefen auf die Transamerica Pyramid zu, die wir später auch noch aus der Nähe sehen werden; der Wolkenkratzer ist ein Wahrzeichen von San Francisco, obwohl die Stadt sicherlich noch viele weitere bekanntere Bauten hat; doch das 260m hohe Gebäude mit seiner Spitze ist ein sehr auffallendes Haus inmitten der Skyline, das uns sofort auffiel, als wir in San Francisco einfuhren

– und wir hatten auch den Blick auf den 64m hohen Coit Tower, der auf dem Telegraph Hill steht… auch diesem Tower statteten wir später noch einen Besuch ab

– doch erstmal gings durch das Hafenviertel Fisherman’s Wharf, entlang am Wasser; am Ufer war alles schön bunt und liebevoll bepflanzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– ein Traum wurde wahr, als wir den Weg zur Schokolade fanden 😀

– als wir das Hard Rock Cafe erreichten, wussten wir, dass wir am berühmten Pier 39 angekommen waren; an dieser ehemaligen Bootsanlegestelle ist heute ein ganzjähriger Rummel mit allerlei Geschäften

… und tausend Souvenirläden, was Meli irgendwie überraschte

– hier tummelten sich viele Touristen; alle genossen die Sonne und die schöne Stadt; es herrschte eine angenehm entspannte Atmosphäre

… das lud zum Eis essen ein 🙂

– am Pier blies der Wind auf einmal extrem stark und eisig kalt, brrr; aber von hier aus hatten wir endlich das erste Mal einen richtigen Blick auf die tolle rote Hängebrücke mit Namen Golden Gate Bridge, yeeeahhh  🙂

– das Panorama zeigt gut den Blick, den wir hatten: links in der Ferne die Brücke und rechts die Gefängnisinsel Alcatraz – das war ziemlich aufregend!

– heute ist auf der Insel kein Gefängnis mehr; die Überreste sind ein großer Touristenmagnet geworden; dort pendeln so viele Touristen hin, dass man eine Tour viele Wochen vorher buchen müsste; hat man das getan, könnte man zum Beispiel Gefängniszellen sehen, wo unter anderem der damalige Staatsfeind Nr. 1 Al Capone in den Jahren 1943-49 untergebracht war; da wir nicht so recht wussten, wann wir in San Francisco sein würden, hatten wir uns erst spät um eine Tour kümmern können, sodass es leider zu spät war und wir auf diesen Ausflug verzichten mussten

– auf der Insel steht neben dem Hochsicherheitsgefängnis auch der älteste Leuchtturm der US-amerikansichen Westküste 😉

– unsere Blicke schwenkten immer vom Alcatraz zur Golden Gate Bridge und wieder zurück.. dazwischen segelten viele Boote und auch das Wetter zeigte sich in seinen tollsten Erscheinungen… die Brücke war bei schönstem Sonnenschein halb in dicken, blauen Nebel gehüllt – das sah fantastisch aus und war sooo SanFran-like! 🙂

– zum Pier 39 gehört auch eine Seelöwenkolonie, die seit 1989 dort lebt und von vielen Touristen und Einheimischen beobachtet wird – voll cool 🙂 anfangs empfanden die Schiffer die Tiere als störend, da sie einen penetranten Geruch aussondern und die Boote nur ungern vorbei ließen; doch die Seelöwen setzten sich durch, sodass die Anlage schon 1990 für den öffentlichen Bootsverkehr geschlossen wurde

– die meisten der Tiere lagen faul auf dem Steg herum und sonnten sich

– manche sprangen ins kühle Nass oder kappelten miteinander – und die machten dann auch ganz schön Lärm!

– dieser lustige Geselle beobachtete entspannt das ganze Treiben

– dies ist das bekannte Fisherman’s Wharf-Zeichen:

– nicht nur Pier 39, sondern das gesamte Fisherman’s Wharf-Viertel ist von vielen Fischgeschäften, Straßenverkäufern, Straßenmusikern und Souvenir-Läden geprägt

– wer Fisch nicht so mag, könnte auch zum McDonalds oder ins Rainforest-Cafe gehen 😉 das letztere ist übrigens ebenfalls eine Restaurantkette, die ihre Räume immer schön regenwaldartig dekoriert

– als wir die Straße entlang gingen, hörten wir plötzlich extrem laute Musik, die aus einem heranrollenden Auto schallte; alle Fußgänger drehten sich nach dem auch äußerlich sehr auffallenden Auto um, in dem ein protziger Kerl ganz chillig saß und seine Musik genoss.. war irgendwie wie im Film… und der fing dann auch noch an einer Ampel an, mit seinem Auto zu hüpfen! nach seiner kleinen „Lowrider“-Show-Einlage verschwand er in einer Nebenstraße

– der Hafen ist sehr langgestreckt, sodass ein Spaziergang hier schon mal ein paar Stunden dauern kann

… aber Achtung vor alten (!) Anglern, die deinen Weg kreuzen.. anscheinend müsste man sich vor den Jungen nicht so fürchten 😉

– in der Künstlerstadt begegneten uns natürlich auch ein paar Kunstwerke

– während wir am Hafen entlang liefen, war der Boden normal flach; aber wir konnten immer wieder in Seitenstraßen die für San Francisco berühmten steilen Straßen sehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– schließlich erreichten wir den Maritime National Historic Park, wo man eine gemütliche Pause auf dem Rasen einlegen oder…

… ins National Maritime Museum gehen könnte; das Gebäude hat die Form eines Schiffs, was echt cool ist

– wir liefen den Pier noch zu Ende…

… sahen auch ein paar alte Schiffe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und wurden von einer Möwe entertaint

… wir genossen wiederholend den Blick auf die Brücke, von der wir einfach nicht genug haben konnten

– nach dieser Runde drehten wir um; wir mussten schließlich die Uhr wegen der Parkgebühr im Blick behalten, was ein wenig nervig war… wir wären noch gerne weiter gelaufen, aber das Auto sollte natürlich auch nicht abgeschleppt werden… naja, also gings ein wenig zügiger zum Auto zurück

– auch wenn wir jetzt schon ein paar sehr bekannte Sehenswürdigkeiten San Franciscos gesehen hatten, so fehlte doch noch der wirklich typische Teil der Stadt; was gemeint ist? na die steilen Straßen! … und genau das wollten wir jetzt erleben.. aber davon mehr im nächstes Bericht… 🙂

Kommentare

mehr mehr mehr 🙂

schoener Beitrag, in San Fransisco gibt es selten so tolles Wetter

ach ja?? wusste ich nicht… aber wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter!

Ja, eigentlich ist es haeufig bedeckt oder neblig, ab und zu hat man mal so schoene Tage! Wir hatten echt Glueck!

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