26.09.2013

Rückblick: 8.09.2012 – Auf nach Vegas – Zum Zweiten Mal

Einen schönen guten Morgen an euch alle. Eine weitere kurze Nacht in unserem Zelt am Grand Canyon liegt hinter uns. Auch diese Nacht war furchtbar kalt, aber heute Nacht habe ich nicht gefroren – ich hatte meine Neuseeland-Ski-Jacke angezogen und die eisigen Nachttemperaturen waren damit gut verträglich.

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Leider hatte Kati davon gar nichts, weil ich meine Wärme, die ich sonst abgegeben hatte, ganz für mich alleine unter meiner Jacke behielt 😉 Nach dem kurzen Frühstück hieß es: Sachen packen und auf nach Vegas, juhu 🙂 Wer jetzt denkt, dass wir doch schon in Vegas waren und alles gesehen haben, der irrt. Denn ihr werdet schnell feststellen, dass wir so Einiges verpasst hatten und jetzt nachholen werden 🙂

Unser Zelt war schnell zusammengeklappt und in den Kofferraum gestopft. Wir checkten noch einmal den Motorraum, ob sich nicht aus Versehen eins der Diebes-Hörnchen darin versteckt hielt und rollten los. Zunächst stoppten wir noch am Grocery Shop im Canyon Village. Hier war zwar alles verdammt teuer, aber in Las Vegas hatten wir bei unserem letzten Aufenthalt keinen Supermarkt gesehen. Und bevor wir auch das Frühstück in Form von Fast Food gestalten, kaufen wir lieber schnell die wichtigsten Dinge hier ein 😉

Danach verließen wir den Grand Canyon. Wir waren beide ziemlich traurig, denn dieser Ort hatte uns sehr gut gefallen. Die Umgebung war Wahnsinn, der Campingplatz super chillig und angenehm… aber die Zeit wartet nicht auf uns und so hieß es wie so oft auf unserer Reise: Es geht weiter, denn es gibt noch so viele andere schöne Orte zu erleben.

An der ersten Tankstelle, direkt am Eingang des Grand Canyon Nationalparks tankten wir den Cali voll und waren wieder einmal freudig überrascht, dass ein komplett voller Tank unserer Luxuslimousine nur $30 kostet… hach ja, wenn Benzin überall so günstig wäre 😉

Es dauerte nicht lange und wir trafen auf die ersten „Elk“-Warnschilder am Highway-Rand…

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… die hatten wir bei der Hinfahrt irgendwie total übersehen. Komisch, stehen die doch überall am Straßenrand. Die Strecke, die wir heute fuhren, kannten wir zwar schon, aber sie präsentierte sich heute auf eine ganz neue Weise: Die Sonne schien und der Himmel war blau 🙂

Wir schoben uns wieder durch Hügellandschaften…

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… lange Flachland- und Wüstenabschnitte…

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… und durch kleine Gebirgszüge

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Die Umgebung sah dieses Mal sehr bunt aus…

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… und die Weite schien bei klarer Sicht noch…

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hm.. weiter 😉

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Je näher wir Vegas kamen, desto karger wurde die Umgebung wieder. Die rotbraune Stein- und Sandumgebung war faszinierend.

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Auf einem der Hügel stoppten wir an einem kleinen Rastplatz oder Lookout und wagten uns aus dem klimatisierten Auto… ääääääh… es war so erschlagend heiß, mir stand sofort der Schweiß auf der Stirn. Trotzdem schauten wir in die Ferne und machten tolle Bilder…

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… weit weg sah man einen Fluss…

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… hach, wie gerne wäre ich in diesem Moment in den River gehüpft, um mich abzukühlen. Kein Wunder, dass wir die Einzigen waren, die hier stoppten und ausstiegen…

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… bei der Hitze ist das ein ziemliches Wagnis… aber wir sind ja Aussie-Outback erprobt 😉 Nachdem wir uns satt gesehen und durchgeschwitzt hatten, ging die Fahrt weiter…

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… und nach ein paar Stunden erblickten wir Vegas 🙂

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Wie ruhig die Stadt doch am Tage aussah, wenn in der kargen Umgebung nur ein paar Hochhäuser zu erkennen sind 😉

Aber wir wissen ja, dass Vegas immer erst sehr spät erwacht. So auch heute. Wir kamen am frühen Nachmittag an und fuhren gelassen zielstrebig ins Parkhaus des Exkalibur-Märchenschlosses.

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Da sich das Exkalibur ein riesiges Parkhaus mit dem Luxor teilte, wussten wir vom letzten Aufenthalt noch genau, wo es lang ging 🙂

Wir checkten ein und bekamen an der Rezeption wieder ein kleines Gutscheinheft in die Hand gedrückt, yeay 🙂

Unser Zimmer hier war nicht ganz so luxuriös und elegant wie im Luxor…

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… es war keinesfalls schlecht, ganz im Gegenteil! Aber die Ausstattung war verglichen zum Luxor etwas enger und einfacher, die Betten waren kleiner (für deutsche Verhältnisse aber immer noch riesig, hehe) und die Klimaanlage mussten wir erst einmal ausstellen. Im Luxor war die Klimaanlage irgendwo in der Wand oder Decke verborgen und so leise, dass man nix hörte. Hier hatten wir ganz im Ami-Style einen lauten rappelnden Kasten an der Wand unter dem Fenster. Aber ansonsten war auch dieses Zimmer sehr liebevoll gestaltet und wir freuten uns wieder besonders über das Luxus-Badezimmer 🙂

Kati machte sich auch sofort über die Dekolampen an der Wand her…

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… das heißt jetzt wohl auf nach New York New York 😉

Wir liefen durch das Schloss und schauten hier und da…

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… und überall war alles im Burgstein-Design mit Kronleuchtern…

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… und das Casino war eine Mischung von altertümlicher Burg und Märchenschloss 🙂 Am frühen Abend verließen wir das Hotel und draußen bot sich uns gleich das bekannte Bild des New York New York-Hotels…

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… auf diesem Bild kann man auch toll die Achterbahn erkennen, die um das Hotel saust 🙂

Von einer der Brücken wollten wir ein Foto von uns machen…

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… und dieses verwackelte Etwas ist das Beste, was wir an diesem Abend von uns hinbekommen haben, öhöm. Da waren wohl die Hände schon zu müde und zittrig oder aufgeregt und unruhig, um ein Abendlichtfoto ohne Stativ zu knipsen 😉

Von hier aus hatten wir auch einen schönen Blick auf unser Exkalibur Hotel und machten ein tolles Bild davon.

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Wir liefen über die nachgestellte Brooklyn Bridge, was total irre war.

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Es war nicht nur irre, dass man hier überall durch schräge Nachbauten laufen konnte, sondern für uns war das besonders merkwürdig, weil wir in ein paar Tagen all das hier in „echt“ erleben werden. Denn dann sind wir in New York und sehen die „echte“ Brooklyn Bridge… verrückt, oder?! Hier über die Nachbildung sind wir das letzte Mal gar nicht lang gelaufen, komisch eigentlich, wo die Brooklyn Bridge doch fast vor unserer Haustür lag.

Wir liefen den Strip entlang und wurden wieder alle 5 Minuten von Ticketverkäufern angequatscht. Jeder hatte diverse Shows, die er anpries. Die meisten der doch eher zwielichtig anmutenden Typen hatten Karten mit Bildern von Frauen in der Hand. Die wollten keine Shows, sondern ihre Mädchen an den Mann bringen. Die ließen uns glücklicherweise in Ruhe, aber sie standen an jeder Ecke und es war komisch, wie die Mädchendealer hier überall das Sexgeschäfft präsentierten.

Es dauerte nicht lange und wir fanden uns wieder vor dem Bellagio 🙂

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… und sahen eine weitere tolle Fontänenshow 😉

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Kati hatte genug gesehen, doch ich wollte noch eine weitere Show sehen…

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… die, oh Wunder, kannten wir dann aber schon. Wir hatten ja letztes Mal so gut wie alle 12 verschiedenen Wasser-Fontänen-Shows gesehen 😉

Und jetzt hieß es: Auf nach Paris!

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Das Bild vermittelt auch einen guten Eindruck, wie voll die Straßen und Gehwege in einer ganz normalen Vegas-Nacht sind 😉 Aber es gab ja auch Tolles zu sehen. Bereits von Außen bestach Paris mit kleinen Details:

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Kati und ich waren total verwundert, dass wir letztes Mal NICHT in das Paris Hotel gegangen, sondern immer draußen vorbei gelaufen sind. Es gibt in Vegas einfach sooooo viel zu sehen, dass man gar nicht alles schaffen und den Überblick behalten kann. Einfach zu viel 😉 Aber heute holten wir Paris nach, und es war einfach Wahnsinn:

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Im Hotel hatte man eine ganze Stadt nachgestellt, ganze Gassen und Häuserfassaden gebaut und an die Decke des Hotels war der Himmel gezeichnet worden. Man kam hier herein und hatte das Gefühl, draußen in Paris zu stehen…

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… ok, das Gefühl war nicht ganz so, denn die Klimaanlagenluft und der schallende Lärm von all den Spielautomaten und Menschen waren etwas desillusionierend, aber es war trotzdem total faszinierend, was das Hotel bot.

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Und wieder einmal zog Kati merkwürdige Gestalten an: Hier hüpfte ihr ein Typ vor der Kamera herum, damit er auf jeden Fall auf ihrem Foto ist… was hat er nur davon, auf fremder Leute Fotos zu sein?! Das war uns unerklärlich, aber die Leute hier taten das ziemlich häufig… tsts. Wahrscheinlich trinken die meisten hier einfach etwas zu viel 😉 Und das machte ja auch Spaß in den vielen pompösen Bars oder zwischen all den kleinen Bühnen mit Musikern, die gerade live auftraten – manche ganz im Stil des Moulin Rouge 😉

Als wir ins Foyer mit der Rezeption traten, wirkte alles sehr protzig:

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Dann kamen wir zum Ausgang und selbst der war beeindruckend:

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Nicht ganz thematisch Paris, aber die Atmosphäre war in diesem Tunnelausgang so „space“-artig, dass man das Thema Paris sofort vergessen hatte und hier beeindruckt die Rolltreppe zurück zur Straße fuhr.

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Als wir draußen an der Straße ankamen, standen wir an einer Kreuzung. Der Blick nach links offenbarte auf einmal den Arc de Triomphe.

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Und aus Erfahrung können wir euch sagen, dass der Triumphbogen hier in Vegas genauso viel Verkehr um sich herum hat wie das Original in Paris… nur nicht so viele protzige Bonzenautos 😉

Total geschafft von den wieder einmal vielen Eindrücken latschten wir den Strip zurück Richtung Schloss. Unterwegs trafen wir Schneewitchen, Darth Vader, Elvis und andere merkwürdige Gestalten 😉

Nach einigen Stunden Vegas-Erkundung und buntes Treiben auf der einen „Gehseite“ der Straße waren wir erschöpft. Hier quetschten sich die Menschenmassen nicht nur vorbei an den Kostümtypen und Show-Dealern, sondern auch an Straßenkünstlern wie Musikern, Tänzern und Hütchenspielern. Uns wurde der Trubel etwas viel und wir wechselten auf die elegante Gucci-Prada-Etepetete-Seite gegenüber. Und siehe da…

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… kaum ein Mensch zu sehen. Haaaaaahh, hier konnte man erstmal wieder tief durchatmen… hmmmm heeeeiiiße Vegas-Luft 😉 Aber nicht lange, denn vorbei an den Palmen…

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… und schon schoben wir uns mit vielen anderen über die Brooklyn Bridge 😉

Fix und fertig gings aufs Hotelzimmer. Morgen wollten wir günstig Outlet-Shoppen gehen, ein Wahrzeichen von Vegas besuchen und Meli wird zum Tasmanischen Teufel, grrr 😉

Liebste Grüße 🙂

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