10.06.
- Regen, Kälte, Regen!
- es pladderte in Strömen, sodass schon der Hostel-Pool überlief und der See um unseren Kakadu sich verbreitete
- so saßen wir viel im Hostel und waren froh ein Dach über den Kopf zu haben, wo man sich bewegen kann; hier lernten wir einige Backpacker kennen, darunter auch ein deutsches Pärchen, das sich demnächst ein Auto anschaffen wollte; da spitzten sich gleich Melis Ohren; während sie sich mit dem Pärchen in der Küche unterhielt, saß ich in der Lounge und hatte von all dem keine Ahnung; nach 4 Stunden kam Meli und verkündete mir, dass sie unser Auto mehr oder weniger verkauft habe! das war ein Schock, kann ich euch sagen! wie kann sie unser Auto, das unser Fortbewegungsmittel und Wohnraum ist, verkaufen?! nun.. es war einfach die Zeit gekommen, dass wir uns langsam über die Abgabe des Autos Gedanken machen mussten! die Gespräche bekamen auch zwei andere Jungs mit, die sich ebenfalls bald ein Auto zulegen wollten.. so hatten wir mehr oder weniger zwei Interessierte, noch bevor wir irgendwas in die Richtung Auto-Verkauf gemacht hatten.. geschweige denn, darüber nachgedacht! so mussten wir uns auch erst mal einen Preis überlegen
11.06.
- endlich ist die Sonne wieder zurück!
- der Tag bestand weiterhin aus Verkaufsgesprächen; das Pärchen sah sich unseren Kakadu an, wollten aber nicht Probefahren… die anderen zeigten mittlerweile weniger Interesse, weil sie noch nicht das nötige Geld zusammen hatten; dafür stand am Ende des Tages fest, dass das Pärchen unseren Kakadu (inklusive des Campingzeugs und der kaputten Scheibe
) für $3000 nehmen wird
die Übergabe wird allerdings erst 3 Wochen später sein, da die zwei auf den Weg in den Norden nach Cairns waren; wir wollten dagegen in den Süden; so verabredeten wir uns für Anfang Juli in Brisbane
- es war ein seeeeeeeeehr eigenartiges Gefühl, als wir an diesem Abend „ins Bett“ stiegen und wussten, dass wir unseren Kakadu verkauft hatten; wir waren super froh und überrascht, dass der Verkauf so schnell und gut über die Bühne ging, doch auch sehr traurig, dass nun ein Abschnitt zu Ende geht; und obwohl wir einigen Trouble mit ihm hatten, können wir im Großen und Ganzen zufrieden sein; nun mussten noch die letzten 3 Wochen durchgehalten werden; es war furchtbar, denn wir hatten bei jedem Schlagloch oder ähnliches große Angst, dass jetzt noch irgendwas mit dem Auto passieren wird… und natürlich passierte auch was! als wir am Abend zum Auto gingen, den Schlüssel ins Schloss steckten, machte der Kakadu auf-zu-auf-zu-auf-zu.. wir schauten uns verdattert an… da war wohl jemand böse mit uns?! wir versuchten nochmal, das Auto zu öffnen… und dieses Mal öffnete es sich.. uff.. dieses Problem hatten wir noch in den folgenden 1-2 Wochen; wir vermuten, dass der Regen der letzten Wochen, d.h. die Feuchtigkeit im Auto daran Schuld trägt… was auch immer, es war später verschwunden
12.06.
- ziemlich erschöpft und ausgelaugt waren wir; bei mir drehte sich zudem alles, sodass Meli das Steuer übernahm und uns nach Rainbow Beach chauffierte; die Fahrt zog sich; das letzte Stück war eine „enge Schlängel-Sraße, die bergauf und bergab“ (Zitat Meli) ging… es war ein wenig wie Achterbahnfahren
- Rainbow Beach ist super klein! wir hatten eine größere Stadt erwartet, weil so viele Backpacker von diesem Ort reden und meinen, dass hier viel los sei..
- wir besuchten kurz den Strand und nisteten uns dann in einem Hostel ein, wo wir ein Stückchen Sandplatz am Zaun bekamen; wir waren mit unserem Stellplatz nicht wirklich zufrieden, aber wir hatten Hunger und wollten daher nicht weiter suchen