17.04.2013

Rückblick: 25.08.2012 – Immer weiter den Highway 1 entlang

– dieser Tag versprach mal wieder sehr abwechslungsreich zu werden; es begann an diesem schönen Fleckchen in Morro Bay; wir ließen es uns nicht nehmen, dem Strand nochmal einen Besuch abzustatten

– den Artikel bzw. die Beschreibung unseres heutigen Morgens könnte man auch ganz anders formulieren, nämlich so, wie Meli in ihrem Reisetagebuch; Da heißt es wie folgt: Früh erwachten wir und der Klang des Morgens entsprach einem Jahrmarkt – lautes Gebrabbel einer Menschenmenge, Camping-Kram-Geklapper, Autos starten, schrill schreiende Kinder… dann ging es zum Strand und die wunderbar frische Morgenluft tat gut 🙂

– hier in Morro Bay schien die Zeit still zu stehen, denn heute Morgen war alles wie auch gestern Abend: viele Vögel, schöne Natur und ein paar Surfer

– dann fuhren wir den Pacific Coast Highway bzw. Highway 1 weiter… der Tag war in einheitliches Grau getaucht

– wir machten den ersten heutigen Stopp beim „Hearst Castle“ – einem schlossartiges Anwesen, das in den 1920er Jahren auf einem Hügel in Küstennähe gebaut wurde

– der Parkplatz lag unten im Tal; von hier müsste man sich Bustickets kaufen, die einen zum Schloss bringen würden; aber wir hatten auf eine ganze Tour keine Lust… und teuer war es auch; dennoch hofften wir einen Blick aufs Gebäude zu erhaschen, den eine Aussichtsplattform versprach… doch mehr als diese Nebelwand bekamen wir heute nicht zu sehen…

– wir sahen „nur“ viele Raben… oder was das für Vögel waren 😉

– also fuhren wir weiter 🙂 wie ihr seht, war der Himmel immer noch grau…

– nach nur wenigen Minuten stoppten wir schon wieder, um in Ruhe einen Blick aufs Meer zu werfen; besonders schön waren die Vogelschwärme über uns…

– wieder nur ein paar Minuten später bzw. Meter weiter erreichten wir den Piedras Blanca Beach, wo eine eine Robben-Kolonie (sea-elephants) lebt

– wir sahen ein paar junge Robben im Wasser miteinander spielen…

… und eine Menge dicker Tiere am Strand schlafen 😀 es gab eine Aussichtsplattform, damit der Mensch die Tiere nicht stört; diese ließen sich aber auch nicht aus der Ruhe bringen; während sie schliefen, schnauften sie ab und zu, was richtig lustig klang – und aussah: Boah, waren die See-Elefanten groß, fett und schwabbelig!

– neben tiefen Grunz- und Schnaufgeräuschen gab es nur ab und zu eine Bewegung zu sehen, wenn sie sich kratzen bspw.

– die meiste Zeit pennten sie aber grunzend im warmen Sand

– manchmal bewegte sich aber einer und buddelte mit seiner Flosse Sand auf seinen Körper; soweit ich weiß, soll das als Sonnenschutz dienen; es sah voll putzig aus.. so unbeholfen 😉

– wir beobachteten, wie mühevoll eine Robbe aus dem Wasser ans Land robbte; die Kleine musste zwischendurch immer wieder eine Pause machen… und das ganze Körperfett sahen wir schwabbeln.. hihi…

– und wir sahen auch eine, die wieder ins Wasser wollte; auch diese (alte) Robbe musste immer wieder Pausen machen und schließlich auf die richtige Welle warten, die sie mitnahm; es war erstaunlich, wie schwerfällig sie sich an Land bewegte (wie eine schwabbelige Fettmade ohne Kondition) und wie leicht sie sich dann im Wasser fortbewegte…

– an diesem Strandpunkt leben nicht nur Robben, sondern auch Pelikane…

… und natürlich Hörnchen! 😀 viele Touristen fütterten die Kleinen mit Popcorn oder Keksen, was uns furchtbar aufregte; es hat schon seinen Grund, weswegen überall Schilder stehen und betonen, dass das verboten sei! zumal man einem kleinen Nagetier auch nicht unbedingt Chips geben müsste, oder?!

– zwei Streithähne:

– viele der putzigen Hörnchen kamen neugierig auf Melis Kamera zugewuselt, was Meli natürlich total begeisterte – und was ein paar tolle Videos brachte 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– dieses Pärchen fühlte sich wohl erwischt

– als wir wieder auf dem Highway waren, ging es in die Berge; es erwarteten uns viele Kurven, die zwar nicht so schlimm wie viele in Neuseeland waren, aber dennoch nicht zu meiner Lieblingsstrecke zählen; die Küstenfahrt bestand neben der Berg- und Kurvenfahrt vor allem aus Meeresblick und immer wieder riesigen Brückenfahrten; das war einfach toll; und da Steffi, die weiterhin das Steuer übernommen hatte, auch den Ausblick genießen wollte, hielten wir immer mal wieder an

… und an jeder Haltestelle begrüßte uns ein Hörnchen-Familienmitglied 🙂

– auf dem folgenden Bild sieht man gut den Straßenverlauf entlang der Küste:

– der nächste Stopp war beim McWay Falls; dieser 25 m tiefe Wasserfall befindet sich im Julia Pfeiffer Burns State Park; das besondere und wunderschöne an diesem Wasserfall ist seine Lage! je nach den Gezeiten kann er nämlich auf den Strand oder direkt ins Meer stürzen 🙂

– beim Versuch eines Gruppenbildes sprang ich ein wenig zu schnell von der Kamera zum Motiv…

… also mussten Meli und Steffi mich erstmal suchen…

… nee Quatsch! beim zweiten Versuch gelang uns ein schönes Gruppenbild.. und wenn man genau hinsieht, erkennt man auch den Wasserfall 🙂

– es folgte eine Fahrt durch einen schönen dichten Wald 🙂 die Bäume waren alt und riesig und sahen fantastisch aus!

–  dann kamen wir bei der tollen Bixby Bridge an:

– schließlich verließen wir den Küstenstreifen, der übrigens Big Sur genannt wird und ein beliebter Drehort von zahlreichen Filmen ist

– uuund dann ging es den 17-Miles-Drive entlang: von vielen Seiten hatten wir schon gehört, dass das eine der schönsten Strecken entlang der kalifornischen Küste sein sollte, yeah…

… ganz unerwartet mussten wir hierfür plötzlich Gebühren zahlen; wir dachten, der letzte Küstenabschnitt nennt sich einfach 17-Miles-Drive… aber es handelt sich um ein abgegrenztes Gebiet mit vielen Touristen- und Erholungspunkten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– ich möchte nicht sagen, dass es nicht schön war, ganz im Gegenteil… aber irgendwie hatten wir mehr erwartet; vielleicht war auch der Eintrittspreis bzw. die Straßenmaut, das graue Wetter und unser großer Hunger kleine Dämpfer 😉

– zu sehen gab es hier zunächst Wald, Golfplätze und bonzige Privat-Villen; dann kamen wir, wie an unserer bisherigen Strecke auch, an Felsen und Meer vorbei

– eine kleine Robbenkolonie auf einem der Felsen in weniger Entfernung hob die Stimmung 🙂

– das Grün hob sich prima vom Himmelgrau ab; einige Stellen entlang dieses Küstenabschnitts waren dann auch sehr schön

– die Möwen waren hier besonders frech, denn sie nutzten jede Gelegenheit, um Essen von den vielen Touris zu stehlen 😉

– dieses Motiv gefiel uns allen besonders gut, weil der „lemontree“ so erhaben auf dem Felsen aussieht und weil Baum und Felsen einen schönen Kontrast bilden…

– anschließend ging es in die Stadt Montery, einer süßen Hafenstadt; hier gab es viele Bootsverleihe und anderes lustiges auf dem Boden 😉

– von einem langen Steg aus schauten wir aufs Meer, denn bisher hatten wir noch nicht genug davon 😉

– entlang des Fishermans Wharfs, die den Haupttouristenpunkt in dieser Stadt bildet, gab es viele Krabben- und Fischrestaurants; es herrschte eine schöne Atmosphäre

– und immer wieder der Blick zum Wasser… ich weiß gar nicht, ob wir dort nach etwas Bestimmtem suchten.. eine Schildkröte, exotische Fische…

… dann da!!! eine Ottermama mit ihrem Baby auf dem Bauch schwamm direkt an uns vorbei – sooooo süß

– Ottermama und Junges schwammen unter den Steg und dort wurde das Baby dann von der Mom geputzt… anscheinend gefielt dem Kleinen das nicht, denn es fiepte lauthals… einen Schnappschuss haben wir davon leider nicht

– danach gingen wir weiter ins Stadtinnere, vorbei am Custom House, das glaub ich heute ein Museum beherbergt… sieht ein bisschen aus wie im wilden Westen, hm?!

– ganz in der Nähe fand gerade ein Fest statt, wo eine türkische Live-Band sang – die ziemlich … sagen wir lustig klang und einen gehörigen Ohrwurm verpasste 😉

– laut singend fuhren wir nach unserer Stadtbesichtigung zu McDonalds (also so oft, wie wir den Namen mittlerweile auf unserer Page erwähnen, sollten wir mal über Werbegelder nachdenken, hihi); dank des kostenlosen Wifi konnten wir hier ein günstiges Motel im nahegelegenen Ort Salinas buchen; wir kauften noch ein paar Sachen im Supermarkt und kamen dann erschöpft am Abend im Motel Six an… die Gegend sah sehr nach Highway-illegale-Geschäfte-Abstiege aus, aber wir freuten uns über ein Bett, Strom und über eine lang ersehnte Dusche, die wieder sooooo gut tat –  yeeaahhh 🙂

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