25.05.2013

Rückblick: 29.08.2012 – II – San Francisco: Lombard Street und Golden Gate Bridge

– nachdem wir ein paar Stunden an der Fisherman‘ s Wharf flaniert sind, holten wir das Steffmobil und fuhren vom Wasser weg und rein in die City; hier trafen wir nicht nur auf typisch amerikanische Polizei- bzw. Sheriff-Autos wie aus US-Filmen…

… sondern wir befanden uns mitten drin im typischen SanFran-Gebirge: die Straßen haben extreme Steigungswinkel, sodass wir während der Fahrt entweder in die Sitze gepresst wurden oder kopfüber aus den Sitzen fielen 😉 in diesem Fall kuschelten wir uns in die Sitze, denn wir wollten hoch hinaus – auf den Russian Hill

– oben angekommen, kreuzten wir die wohl bekannteste Straße San Franciscos: die Lombard Street… obwohl die Straße recht lang ist, ist eigentlich nur der ca. 145 m kurze Straßenabschnitt wirklich berühmt, der zwischen der Hyde Street (oben auf dem Russian Hill) und der Leavenworth Street (unten) führt; von oben hatten wir eine tolle Aussicht über San Francisco; hinten sieht man zum Beispiel wieder den Telegraph Hill mit dem Coit Tower

– dieser Straßenabschnitt ist wunderschön blumenbeschmückt…

… und ist mit 10 Kurven (wie gesagt auf kurze 145 m!) eine der kurvenreichsten Straßen der Welt; und es ist natürlich eine Einbahnstraße 😉 Wir sahen sehr viele Touris, die sich filmten, wie sie die Straße hinunter fuhren… das war irgendwie strange… und was denken wohl die Anwohner über all das Ganze?

– wir fuhren die Straße nicht mit dem Auto, gingen sie aber hinunter und hinauf, wobei auch das bei einem Gefälle von 27% schon sehr anstrengend ist 😉 es wurde in unserem City Guide auffällig darauf hingeweisen, dass nur erfahrene Fahrer in San Francisco fahren sollten… tja, mit unserem australischen Backpacker-Kakadu wären wir hier wohl… nicht weit hinauf gekommen…

– aufgrund der Steigung wird diese Straße von der Feuerwehr nicht befahren.. ebenso wie die parallel verlaufende Filbert Street, die sogar ein Gefälle von 31% und keine Serpentine hat… hoffentlich brennts da nicht..

– der beliebte Touristenort stellt auch in vielen Filmen ein Drehort dar; zum Beispiel im Herbie-Film „Ein toller Käfer“

– oben auf dem Russian Hill ist ab und zu noch eine weitere ganz wichtige Sehenswürdigkeit San Franciscos zu sehen: eine der drei Linien des Cable Cars führt hier lang

– das typische Stadtbild San Franciscos:

– dann führte uns der Hunger zu iHop – ebenfalls ein amerikanisches Diner, den man einfach mal probieren MUSS; leckere Pancakes in verschiedenen Variationen – herb und süß – für jeden ist was dabei 🙂

– und schließlich landeten wir wieder an der Golden Gate Bridge; sooooooo toll 🙂 diese Brücke ist DAS Wahrzeichen San Franciscos oder/und Amerikas und das zu Recht! ihre Länge und vor allem diese knallrote Farbe im Kontrast zum strahlendblauen Himmel ist echt beeindruckend! und mittlerweile war der Nebel auch verzogen und wir hatten freie Sicht auf die ganze Brücke 🙂

– die Brücke führt über den Buchteingang der San Francisco Bay; diese Bucht wird seit der Zeit des Goldrausches das „Golden Gate“ genannt; obwohl… eigentlich ist es keine Bucht, sondern vielmehr eine Flussmündung: 16 Flüsse transportieren hier ihr Wasser in den Pazifik, wobei Salz- und Süßwasser gemixt wird

– wir standen am Aussichtspunkt Fort Point

… und obwohl wir noch ca. 1-2 km Luftlinie von der Brücke entfernt waren, konnte Meli sie schon berühren 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– vom Lookout liefen wir einen kleinen Weg entlang, der uns unter die 25 m breiten Brücke lotste

– die Golden Gate Bridge wurde 1937 fertig gestellt; bei ihrer Eröffnung brach sie viele Rekorde: als die längste, höchste und dickste Brücke.. sie ist 2.800 m lang, die beiden Pylone aus Stahl sind jeweils 227 m hoch und die Kabelstränge 92 cm dick

– von hier hatten wir eine tolle Sicht aufs Meer… aber stüüürmisch war es

– dann gings wieder zum Auto und damit über die 6-spurige Brücke, die uns von San Francisco nach Marin County führte; bei dieser Fahrt mussten wir keine Maut bezahlen, doch die Rückfahrt hätte uns ein paar Dollar ($5-6) gekostet, wenn wir nicht mit drei Personen gefahren wären; find ich cool, dass man die Menschen zu Fahrgemeinschaften bewegen will 😉 dennoch fahren täglich (!) rund 120.000 Fahrzeuge über die Brücke – und es werden jedes Jahr ca. 10% mehr… wieso nur?

– auf der anderen Flussseite stoppten wir kurz an dem H. Dana Bowers Memorial Vista Point und konnten schön auf die Stadt im Hintergrund sehen

– wir suchten aber noch das typische Postkartenmotiv!! also fuhren wir weiter und fanden es auch recht schnell, als wir auf dem Marin Headlands waren

– seit ihrer Eröffnung bis 1964 war die Golden Gate Bridge die längste Hängebrücke der Welt; heute gibt es schon ein paar Brücken, die noch länger sind

– an diesem Lookout war es eeeeextrem windig und bei schwacher Abendsonne ziemlich kühl, sodass wir alle Klamotten anzogen, die wir dabei hatten… da wir uns die Brücke bei Nacht ansehen wollten, mussten wir hier noch ein wenig verweilen

– übrigens sollte die Brücke nach dem Entwurf des Bauingenieurs Joseph B. Strauss eigentlich laaaaangweilig grau werden; doch man strich die Brücke mit einem roten Rostschutzmittel an, was den Einwohnern und dem Ingenieur so gut gefiel, dass sie so blieb; ich mag den rot/orangen Ton auch sehr

– es folgen ein paar Bilder, die während des Wartens auf den Sonnenuntergang entstanden sind:

– um ein wenig aus dem Wind zu kommen, setzten wir uns bei einem ehemaligen Militärstützpunkt hin, der zwischen Parkplatz und Lookout war… hier war es etwas windstiller 🙂

– wir machten irgendwelchen Blödsinn 😉

… naja, also Meli entertainte uns mit Blödsinn 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– später schauten wir uns das Militärgelände des Battery Spencers am Hendrik Point genauer an; es waren alte Ruinen, deren Eingänge mit Gitter gesperrt waren… es war nicht wirklich spannend 😉

– natürlich vergaßen wir nicht, die Brücke im Blick zu behalten.. hier der unvergleichliche Blick aus Nordwesten auf die Golden Gate Bridge im schönen Abendlicht

– langsam wurde es immer später und kääälter… wir verkrümelten uns ins Auto, wo wir windgeschützt und bei guter Radiomusik sitzen konnten… zwischendurch liefen wir noch einmal zur Brücke, wo wir uns schon auf eine tolle Nachtansicht der Brücke einstellen konnten

… und tada.. dann war es endlich soweit, es war Nacht! und weil wir jetzt schon zig Fotos der Golden Gate Bridge gesehen haben, gibt es jetzt nur noch ein Abschlussbild 😉

… was für ein tolles Bild zum Ende unseres heutigen Artikels 🙂 denn heute Nacht erlebten wir nur noch die Nach-Hause-Fahrt zu Danis Wohnung, der heute noch viel später kam als wir 😉

– morgen werden wir San Francisco mit dem Fahrrad erkunden… ob das eine gute Idee ist bei all den furchtbar steilen Straßen?? das erfahrt ihr nächstes Mal 🙂

Kommentare

Ah voll toll 🙂
Ich mag San Francisco

ja diese stadt hat einen unglaublichen charme! 🙂

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