17.01.2014

Rückblick: 14.09.2012 – New York: Central Park und Lincoln Center

– heute ist unser erster richtiger Tag in New York!! wie aufregend! … wenn wir nur nicht so ausgelaugt und fertig vom Vortag (und von der laaangen Reise, die bereits hinter uns liegt) gewesen wären; da sind wir in der aufregendsten Stadt der Welt und hatten tatsächlich kaum Lust, sie zu besichtigen.. so hatten wir uns das wirklich nicht vorgestellt! nun, wir begannen den Tag also erst einmal ruhig; diesen Blick aus unserem Zimmer konnte man schließlich länger aushalten 😉

– das Grüne dort ist übrigens der Central Park 😉

– naja, der Blick und die Lage waren auch wirklich DAS Plus des Hostels, das ansonsten noch viele Wünsche offen ließ; ich will darauf gar nicht eingehen und erwähne nur, dass der Dusch-und WC-Raum reinster Horror war! … und erinnert der Flur nicht eher an ein Gefängnis oder Krankenhaus oder sonst ein Gebäude, wo man unangenehme Gefühle bekommt??

– also schnell raus aus dem Hostel! nach einem ruhigen Vormittag hatten wir Kräfte getankt; nun war auch die Neugier auf die Stadt gekommen 🙂

–  direkt neben unserem Hostel war eine Schule – vom Zimmer aus hatten wir die Kinder schon gehört und – was ziemlich abgefahren ist – festgestellt, dass der Schulhof auf dem Dach ist; das kannten wir schon aus Sydney, aber es ist immer wieder faszinierend … und direkt neben der Schule lag der Central Park

–  der Central Park stand auch als erstes auf unserer Liste 🙂 ein wuuuunderbarer Park

– hier tummeln sich sooo viele unterschiedliche Leute 🙂 statt zu laufen, hätte man auch eine Kutschfahrt machen können … aber dann kann man nicht selber den Weg angeben; und wir wollten ja schließlich jeden Winkel des Parks mitbekommen, also gingen wir zu Fuß und immer der Nase lang 🙂

– Ginkgo-Bäume 🙂

– nach einer Weile stießen wir auf „The Lake“; wie der schlichte Name schon verrät, handelt es sich um einen See – der zweitgrößte See im Central Park

– wenn die New Yorker und die vielen Touristen nicht durch den Park spazieren oder joggen, dann leihen sie sich ein Ruderboot aus:

– aber achtet bitte mal auf die Farbe! das Wasser hatte wirklich dieses neonhafte Grün! äääärg! und was sitzt da rechts unten auf einen Stock??

… und schwimmt hier im Wasser??

– Schiiiiiiildkröten! 😀 da war Meli natürlich voll begeistert und verfolgte aufgedreht die kleinen Schwimmtiere mit ihrer Kamera 😉

– im Central Park gibt es neben vielen Schildkröten auch viele wunderschöne Brücken

– hier entlang …

… und da entlang …

– und irgendwann wussten wir gar nicht mehr, wo genau wir uns eigentlich befanden; das war eigentlich auch egal, denn der Spaziergang durch den Park war echt schön und bot immer wieder neue Entdeckungen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– zwischen „The Lake“ und dem größten See im Central Park, dem „Jaqueline Kennedy Onassis Reservoir“, liegt das „Belvedere Castle“ mit dem dazugehörigen „Belvedere Lake“… oder auch „Turtle Pond“ genannt (ihr könnt euch ja bestimmt denken, wonach Meli in diesem See hier dann Ausschau hielt 😉 )

– von einer Plattform oben hatte man einen tollen Ausblick auf den kleinen See

– und dann quetschten wir uns in das Schloss hinein … also wirklich quetschen! in dem engen Turm führte eine noch viel engere Wendeltreppe nach oben auf eine Aussichtsterrasse; die Breite der Treppe entsprach genau einer Person … am Anfang gab es einen Spiegel, damit man sehen konnte, ob gerade jemand die Treppe hinunter kam … war man bereits auf dem Weg nach unten oder oben und es kam dann jemand entgegen … tja, dann hieß es kuschelig quetschen oder einer musste rückwärts gehen; das war ziemlich nervig, denn es wollten viele, viele Touris hoch bzw. runter und viele waren der Meinung, mit Schubsen und laut Meckern über den Gegenverkehr kommt man weiter …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… hatte sich der Weg nach oben gelohnt? hm, nicht wirklich; die Sicht war die gleiche, wie von der Terrasse „unten“, nur fünf  Meter weiter oben 😉 also quetschten wir uns zügig wieder nach unten

– der ganze Park ist voll von Denkmälern und Statuen; vor dem Schloss hatte ich einen Guide getroffen, der mir einiges über den Park erzählte und noch ein paar sehenswerte Sachen aufzählte (Meli suchte derweil noch Schildkröten 😉 ) im Park sollte es auch einige Märchenstatuen geben – mittlerweile mit einer Parkkarte gewappnet, liefen wir in Richtung Alice (im Wunderland) 🙂

– unterwegs sah es wirklich immer wieder wie in Hollywood-Filmen aus!

– und dann waren wir da: die Alice im Wunderland-Statue:

– in der Nähe war eine Hans Christian Andersen-Statue

– und nicht weit weg fanden wir einen weiteren kleinen See: „Conservatory Water“, hier schwammen kleine Segelboote, die sich durch Solar-Energie und Wind bewegten

– neben den Booten waren auch Enten im Wasser

– und dann kamen wir an einen riesigen Platz…

– hier wurde alles wieder viel touristischer und voller Menschen

– schließlich flanierten wir „The Mall“ entlang, wo Straßenkünstler Tanz-Nummern zum Besten gaben – und die waren auch echt gut

– übrigens standen im ganzen Central Park überall Hot Dog-Stände und Snack-und Getränke-Verkäufer

– die Allee erstreckt sich über ein paar Hundert Meter und sah sehr stimmungsvoll aus

… und führte zu einer riesigen Liegewiese

– nach unserem Spaziergang im weitläufigen Central Park ging es nun durch enge, dunkle Straßen mit Hochhäusern, wo wir uns an Menschen- und Automassen vorbeischlängelten … auch wenn der Park gut besucht war, war das schon ein großer Unterschied … aber hey, dafür ist New York schließlich bekannt!

– wir waren noch ganz in der Nähe des Parks und unseres Hostels, als wir am Columbus Circle standen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– von hier liefen wir den berühmten Broadway entlang … vorbei an dem Theater, wo die „Late Show mit David Letterman“ stattfindet – in den nächsten Tagen wird genau hier die Hölle los sein, denn Obama wird in der Show zu Gast sein und die Gegend mutiert zur Hochsicherheitszone mit MenschenMASSEN; heute sah aber noch gar nichts danach aus 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– hier kann man eintauchen in den ganz typischen New York-Flair

– ein Blick auf die Uhr sagte uns: langsam in Richtung Hostel aufmachen! … denn heute hatten wir uns vorgenommen, endlich einmal die „Ellen DeGeneres-Show“ live im TV zu sehen 🙂 und dann war auch noch Lauren Graham zu Gast, eine meiner Lieblingsschauspielerinnen 🙂 ursprünglich war das unser einziger Plan für den heutigen Tag gewesen und wir hatten den Central Park nur eingeschoben … glücklicherweise, denn der hatte sich echt gelohnt und bei dem schönen Sonnenwetter heute eine perfekte Spazier-Location gegeben

– nachdem wir mit Ellen gelacht und uns amüsiert hatten, entstand die Idee, „Findet Nemo“ in 3D zu gucken; der Film hatte ja gerade erst in LA Premiere gefeiert, wie wir erlebt hatten 🙂 wir guckten im Internet nach Kinos und zogen los … aber irgendwie klappte das nicht so, wir fanden nämlich keines der Kinos; als wir dann an einem Kino ankamen, hatten die den Film noch nicht … also latschten wir etwas angespannt hier entlang und dort entlang und dann packte uns wieder die Entdeckerlust; spontan liefen wir weiter – einfach die Straßen entlang … und kamen zum „Lincoln Center for the Performing Arts“, wo nur wenige Tage vorher die New York Fashion Show stattgefunden hatte

– die Gebäude und der Platz, d.h. eigentlich sind es insgesamt elf kulturelle Einrichtungen, bilden zusammen ein großes Kulturzentrum, das in den 1950er Jahren gebaut wurde, um die Upper West Side wiederzubeleben

– die Architektur und Zusammenstellung der Gebäude gefielen mir sehr gut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– neben Oper, Theater, Filmmuseum, Philharmonie und Bibliothek haben auch Schauspiel- und Ballettschulen hier ihren Sitz; darunter auch die bekannte Juilliard School, auf der zum Beispiel Robin Williams und Christopher Reeve gelernt hatten

– dann wurde es Abend und die New Yorker Hochhäuser zeigten sich kurz im roten Abendlicht 🙂

– als es dunkel wurde, tingelten wir zum Hostel zurück und kamen erst in völliger Dunkelheit an; als wir das Zimmer betraten, war das Licht im Zimmer bereits an; knapp 15 Minuten taten wir dies und das und dann standen wir auf einmal im Dunkeln da … hm, unsere MacGyver-Technik von gestern war nicht perfekt; wir hatten den Bewegungsmelder mit Pflasterschnipseln zugeklebt, damit das Licht nicht bei jeder Bewegung in der Nacht anging … jetzt blieb das Licht aber auch aus … hm, also popelten wir die Pflaster wieder vom Bewegungsmelder, um sie vor dem Schlafengehen wieder anzukleben und morgen wieder abzufriemeln … tsts

– an diesem Abend waren wir wieder ziemlich platt, und auch an die Großstadt-Unfreundlichkeit mussten wir uns erst einmal gewöhnen – ein Mann beschimpfte uns als „you stinky bitches“, weil wir ihm im Weg waren … tsts; sowas wird in den nächsten Tagen hier noch öfter passieren und Meli kann euch sagen: „Kati wird übermorgen einmal so richtig wütend werden und eine Frau anschreien …“ ähm ja, davon berichten wir dann aber später 😉 bis dahin …

Liebe Grüße

Kommentare

Erstaunlich wenig Leute auf Euren Fotos. Wenn ich NY vor mir sehe, dann immer voller Menschenmassen auf den Gehwegen und Strassen.

Naja, dann schau dir die Bilder von den nächsten Tagen an … Menschenmaaaaaaaassen!

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